Veranstaltungen 2022 von männer.bw

Eine Onlinevortragsreihe des Forum Männer und Väter in Baden-Württemberg

Die große Resonanz auf die erste Online-Reihe „Väter B-W“ zu Väterthemen in Baden-Württemberg führte zur Gründung von männer.bw und hat uns ermutigt, auch in diesem Jahr eine Online-Vortragsreihe zu entwickeln. Angeregt durch die Impulse unserer Referenten und gemeinsam mit dem Publikum wollen wir regelmäßig und kontinuierlich aktuelle männerbezogene Themen ins Gespräch bringen.


26. April 2022
Uhrzeit: 18Uhr bis 20Uhr
Onlinevortrag per ZooM
Gesellschaftspolitische, juristische und kirchliche Perspektiven in Baden-Württemberg

Männliche Homosexualität und das Bild vom Mann

Die Entstehung und Wirkungsgeschichte von §175 des deutschen Strafgesetzbuches, der bis Juni 1994 „sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts“ unter Strafe stellte, der Aufbruch homosexueller Männer in die Öffentlichkeit und Sichtbarkeit seit den 1970er Jahren bis hin zu den Diversifizierungen geschlechtlicher Identitäten und  aktuellen Entwicklungen:

Der Historiker Karl-Heinz Steinle spricht in seinem Vortrag über männliche Homosexualität und das Bild vom Mann unter gesellschaftspolitischen, juristischen und kirchlichen Perspektiven in Baden-Württemberg.

Den Abend moderiert Gunter Neubauer vom Sozialwissenschaftlichen Institut in Tübingen

Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Stuttgart

Abt. für Chancengleichheit und Diversity 

Honosexualität
17. Mai 2022
Uhrzeit: 18Uhr bis 20Uhr
Onlinevortrag per ZooM
Weshalb –und wie genau?

Männerarbeit und Männerpolitik kompakt

Riskantes, gesundheitsschädigendes und/oder gewalttätiges Verhalten von Männern wird –Stichtwort: «toxische» Männlichkeit –in Politik und Medien zusehends problematisiert. Dadurch gewinnen auch jene Lösungsansätze immer mehr Aufmerksamkeit, die Fachleute und Zivilgesellschaft bereits seit vielen Jahren entwickeln. Markus Theunert ist einer der programmatischen Köpfe «gleichstellungsorientierter Männerpolitik» und «geschlechter-reflektierter Männerarbeit». In seinem Impuls-vortrag vermittelt er eine kompakte Übersicht, weshalb politisch und fachlich eine spezifische Ansprache von Jungen, Männern und Vätern angezeigt ist – und wie sie aufgrund aller bisherigen Erfahrungen am ehesten gelingt.


Referent: Markus Theunert (*1973) leitet den Dachverband progressiver Schweizer Männer- und Väterorganisationen männer.ch und das nationale Programm MenCare Schweiz. Er hat gemeinsam mit Matthias Luterbach vom Zentrum Gender Studies der Universität Basel einen fachlichen Orientierungsrahmen für die geschlechter-reflektierte Männerarbeit verfasst Im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) formulierte er das Dossier «Gleichstellungpolitik für Jungen und Männer in Deutschland»

Den Abend moderiert Dietmar Lipkow 1. Vorsitzender männer.bw

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Stuttgart

Männerarbeit
12.. Juli 2022
Uhrzeit: 18Uhr bis 20Uhr
Onlinevortrag per ZooM

Männer als Betroffene von Arbeitsausbeutung und Menschenhandel

Wo findet Ausbeutung statt und wie werden speziell Männer ausgebeutet? Welche Rechte haben Betroffene und wo sind die Beratungswege für Männer? Wie erkennen wir Betroffene von Menschenhandel und wie können wir sie unterstützen?

Referenten: Manfred Buchner und Markus Zingerle von MEN via in Wien

Den Abend moderiert Dr. Thomas König, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Mit freundlicher Unterstützung der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart


Ausbeutung
08. November 2022
Uhrzeit: 18Uhr bis 20Uhr
Onlinevortrag per ZooM
Ankündigung

Porno, Sex und Männlichkeit

Sexualität ist Genderpraxis schlechthin. Bei Jungen und Männern vermittelt sie ihren männlichen Körper, ihre Selbstbilder und Gendervorgaben der Männlichkeit. Verändern sich gesellschaftliche Bedingungen für Geschlechter, wirkt sich das auf ihre Sexualität aus und umgekehrt. Heute geschieht das in einer doppelten Dynamik: Geschlechter haben sich verändert und durch die Internetpornografie ist auch Sexualität eine andere geworden.

Wie wirkt sich beides auf Jungen und Männer aus? Das Pornonutzen und die Sexualitäten junger Männer wurden in einer aktuellen Studie im Zusammenhang mit Männlichkeitsfragen untersucht. Dabei stellte sich heraus: Männliche Normierungen und Anforderungen haben sich verändert, die Dominanz-Mann ist nicht mehr gefragt. Aber auch heute ist Männlichsein ohne Sex schwer vorstellbar. Zur Sexualität mit Partnern und Partnerinnen gesellte sich mit den Internetpornos ein stabiler Zweig männlicher Sexualität, der mit dem partnerschaftlichen Sex kaum vermittelbar scheint – und umgekehrt vor ihm geschützt werden muss.

Referent: Dr. Reinhard Winter Sowit Tübingen

Den Abend moderiert: Christian Kindler (Kath. Männerarbeit Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Ein kostenfreies Angebot von männer.bw


Porno, Sex und Männlichkiet

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